Bunker Springs – ein kleiner Bericht

Ich war an diesem Wochenende auf dem schönen Bunker Springs als NSC unterwegs, und möchte das erlebte einmal in einem kleinen Bericht zusammenfassen:

Wir sind zuhause am Donnerstag los. Wir, das sind ein guter Freund und ich. Wir Larpen seit ca. 2 Jahren zusammen und er hatte die Idee mit dem BS.
Also ab in den Zug und nach drei Stunden in Montabaur wieder aussteigen.
Montabaur… ein ICE-Bahnhof an dem sich ein Outlet-Store für Markenklamotten an den nächsten reiht, aber einen Bäcker um sich noch schnell mit Brötchen einzudecken oder einen Supermarkt um mich mit Konserven oder so einzudecken, habe ich dort vergebens gesucht. Also geht es ab in den Bus zum Congelände.
Aus dem Bus raus waren es tatsächlich nur ein paar Meter zum Eingang des Geländes, jedoch auf dem Gelände noch einmal etwa 500m oder mehr um zum Check In zu gelangen – mit jeweils einem Rucksack und einer großen Tasche in der Hand und berg auf nicht unbedingt einfach, aber machbar.
Vor Ort wurde uns dann ein Bunker zugewiesen, in dem auch schon zwei nette Mitlarper*Innen dabei wahren ihre Klamotten noch schnell zu vervanzen oder NSC-Kram zu nähen.
Im Laufe des Abends trafen dann immer mehr NSC ein, leider wurde des öfteren positiv Bezug auf die Wehrmacht oder Vergewaltigungen genommen – beides absolut keine positiven Dinge. Besser wurde es dann, als zwei weitere Freund*Innen kamen und mit uns einer Meinung wahren. Noch besser wurde es, als ich am folgetag mal eine Ansage gemacht habe, das Vergewaltigungswitze echt ne blöde Sache sind und nicht alle die aufgrund von persönlichen Erfahrungen so witzig finden – dann war zum Glück Ruhe.
Nichts desto trotz gab es von der Orga super Essen und Frühstück, es gab immer etwas zu trinken und die lieben Menschen in den gelben Westen waren auch immer ansprechbar und für Vorschläge unsererseits offen.
Freitag Abend ging es dann nach einem kleinen Abendessen endlich los – Crawlermutanten Aktion.
Wir hatten eine Menge Spaß, die Spieler in Angst und Schrecken zu versetzen und die Spieler hatten Spaß damit, sich erschrecken zu lassen – wir waren rundum zufrieden.
An dieser Stelle möchte ich übrigens noch mal ein Lob an die ADS/5th Division loswerden: Ihr habt großartig ausgespielt – großartig und konsequent.

Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es dann morgens weiter, diesmal mit Gewehr in der Hand und als „Adler“, eine militärische Gruppierung. Wir haben das Kraftwerk der Stadt sabotiert und danach versucht in die Stadt zu kommen – ich als Feldwebel*In hatte sehr viel Spaß meine Soldaten anzuschreien, wenn sie mal wieder dumm in der Gegend standen oder nicht das taten, was ihnen befohlen ward.
Später haben wir dann noch Proben genommen, da habe ich als Fräulein Oberingenieurin den Gefreiten Otto herumkommandieren dürfen, ein Bild, welches die Orga fast zum lachen gebracht hätte, wurde mir vorher eine solche Rolle wohl nicht zugetraut.

Nachts kamen die Spieler dann noch mal auf eine dumme Idee: Sie hatten es geschafft, die Lockstoffe für die Crawler zu finden und in einem Fass eine Apparatur angebracht, die diese versprühen sollte. Der Plan war einfach: Crawler anlocken und dann sprengen.
Also haben wir uns anlocken und sprengen lassen – was aber nicht alle von uns erwischt hat. Da gab es kein langes zögern, wir sind los und haben die Spieler angegriffen, bis wir dann alle OT gehen konnten/sollten.

An dieser Stelle noch mal ein Lob und Dank an alle meine mit-NSC, die Orga und alle meine Freund*Innen, die ich mal wieder gesehen habe, es waren ein paar schöne Tage.

Liebe Grüße,
Lena